Online-beratung für
Queere Menschen, Paare und Polyküle
Peer-to-peer & queer-to-queer!
Ein Polykül ist eine Gruppe von polyamoren Menschen, die durch Liebes-Beziehungen miteinander verbunden sind.
Peer-to-peer bedeutet, dass Menschen sich auf Augenhöhe unterstützen, weil sie ähnliche Erfahrungen gemacht haben.
Mit queer-to-queer meine ich, dass queere Menschen sich gegenseitig unterstützen.
credits: Lea Korte Fotografie
Mein Name ist Tomke. Meine Pronomen sind dey/deren/demm.
Ich bin weiß, trans nicht-binär, lesbisch/queer und polyamor. Polyamor bedeutet, ich liebe mehr als eine Person. Und ich führe mehrere Liebes-Beziehungen gleichzeitig. Außerdem bin ich neuro-divergent. Neuro-divergenz heißt, mein Gehirn arbeitet anders als bei den meisten Menschen. Ich gehöre keiner Religion an. Ich habe eine Behinderung. Diese Behinderung kann man nicht sehen.
Im Sommer 2022 habe ich eine Aus-Bildung zur Hebamme abgeschlossen. Während der Aus-Bildung habe ich ein Studium an der Hoch-Schule Osnabrück begonnen. Dieses Studium heißt “Midwifery B.Sc.”.
Von November 2023 bis September 2024 habe ich eine Gruppe für queere Menschen mit Kinder-Wunsch begleitet.
Seit 2024 mache ich eine Weiter-Bildung in systemischer Beratung (DGSF-zertifiziert). Diese Weiter-Bildung hat ihren Fokus auf den Bedarfen von queeren Personen.
Seit Frühling 2025 biete ich systemische Beratung an. Seit Sommer 2025 bin ich Lehrer:in für politische Bildung. Mehr Infos dazu findest du → hier. Die Beratung und die politische Bildung mache ich freiberuflich. Das heißt: ich bin dafür nirgends angestellt und arbeite meistens alleine.
→ Hier kannst du mich kontaktieren. Ich habe noch Platz für neue Klient:innen. Ich freue mich auf deine Anfrage!
Das bin ich
Häufig gestellte Fragen…
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Als systemische:r Berater:in helfe ich Menschen bei verschiedenen Problemen und Konflikten. Diese können mit ihrer Lebenssituation, ihrer Identität oder ihrem sozialen Umfeld zu tun haben.
Ich schaue nicht nur auf die einzelne Person. Ich schaue auch auf ihr Umfeld und ihre Beziehungen. Mir ist wichtig, die Stärken und Möglichkeiten der Person zu nutzen. Ich achte darauf, wie sich Muster in Beziehungen und im sozialen Umfeld verändern.
Wichtig: Systemische Beratung ersetzt keine Psychotherapie. Ich stelle keine Diagnosen und ich behandle keine psychischen Krankheiten. Trotzdem kann meine Beratung helfen, sich besser zu fühlen. Sie kann auch helfen, besser mit Herausforderungen umzugehen und Konflikte zu lösen.
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Ich berate vor allem trans, inter, nicht-binäre und agender Menschen sowie ihre Angehörigen. Auch queere Paare und Polyküle können zu mir kommen.
Außerdem berate ich alle, deren Geschlecht und/oder Sexualität anders ist, als das, was aus gesellschaftlicher Sicht als “normal” gilt. Dazu gehören lesbische, schwule, bisexuelle, asexuelle, aromantische und andere queere Personen. Auch Menschen, die unsicher sind, ob diese Begriffe zu ihnen passen, können meine Beratung nutzen.
Ich weiß, dass ich nicht alle queeren Erfahrungen automatisch verstehe. Ich weiß auch, dass ich nicht alle Erfahrungen von Menschen aus anderen benachteiligten Gruppen automatisch verstehe. Deshalb lerne ich immer weiter. Ich hinterfrage meine Vorteile. Ich arbeite daran, Ungerechtigkeit zu erkennen und abzubauen.
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Die Themen in meiner Beratung sind ganz unterschiedlich. Denn auch die Menschen, die zu mir kommen sind ganz unterschiedlich. Diese Liste ist nur ein Beispiel. Sie soll dir zeigen, worüber wir sprechen können.
Auch wenn dein Thema nicht dabei ist, kannst du mich gerne für ein Erstgespräch kontaktieren.
Häufige Themen sind:
Selbstfindung und Identität
Erfahrungen mit Diskriminierung
Familie, Arbeit und soziales Umfeln (zum Beispiel beim Coming-Out oder Streit)
psychische Belastung (zum Beispiel durch Minderheitenstress*, Konflikte und Trennungen)
Beziehungen, Freund*innen und Liebe (auch Polyamorie)
Kinderwunsch
* Minderheitenstress bedeutet, dass Menschen aus benachteiligten Gruppen mehr Stress erleben. Das liegt daran, dass sie oft Diskriminierung, Ablehnung oder Vorurteile erfahren. Das kann zum Beispiel queere, behinderte oder Schwarze Menschen betreffen. Minderheiten entsteht nicht nur durch direkte Angriffe. Minderheitenstress kann auch durch Angst vor Ablehnung oder negativen Erfahrungen entstehen. Oder durch das Gefühl, sich ständig erklären zu müssen.
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Das Erstgespräch dauert 45-60 Minuten. Es ist kostenlos. Das Erstgespräch dient dazu, dass wir uns kennenlernen.
Du kannst dann schauen, ob meine Beratung für dich passt. Ich lerne dich und dein Thema kennen. Dann kann ich planen, wie wir weiterarbeiten können.
Manchmal merke ich im Erstgespräch, dass eine andere beraterische Person dir besser helfen kann, weil sie mehr Erfahrung mit deinem Thema hat. Dann empfehle ich dich jemanden weiter. So musst du kein Geld für eine Beratung bei mir ausgeben, die dir nicht viel hilft.
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Ein Beratungstermin allein mit mir dauert 60 Minuten.
Ein Beratungstermin mit mehreren Personen, dauert 90 Minuten.
Manche Themen sind nach einem Termin geklärt. Dann brauchst du keine weitere Beratung. Andere Themen brauchen mehr Zeit. Dann treffen wir uns mehrmals.
Wie oft wir uns sehen, hängt davon ab, was du brauchst.
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Die Krankenkasse bezahlt die Beratung leider nicht. Deshalb müssen meine Klient:innen die Kosten selbst übernehmen.
Es gibt ein solidarisches Preissystem. Das heißt: Menschen, die mehr Geld haben, bezahlen für die Menschen, die weniger Geld haben, mit. So können mehr Menschen meine Beratung haben. Zur Orientierung gibt es eine Preisspanne.
Einzelsitzung (60 Minuten): ideal 80 Euro (Preisspanne: 60 - 100 Euro)
Paar-/Gruppensitzung (90 Minuten): ideal 120 Euro (Preisspanne: 100 - 140 Euro)
Ich würde meine Beratung am liebsten kostenlos anbieten, weil viele queere Menschen weniger Geld haben. Aber ich bin selbstständig und muss meine Ausgaben und meinen Lebensunterhalt bezahlen. Deshalb habe ich dieses solidarische Preissystem entwickelt.
Wofür wird das Geld gebraucht?
Meine Arbeitszeit (inkl. Vorbereitung & Nachbereitung)
Material und Technik (z. B. Plattform für die Online-Beratung, Website)
Fortbildungen (Kosten und Arbeitsausfall)
Versicherungen, Steuern & andere Abgaben
Absicherung (weil ich freiberuflich arbeite und dadurch keinen bezahlten Urlaub oder Krankentage habe)
Das genaue Honorar besprechen wir in unserem Erstgespräch. Wir halten die Vereinbarung schriftlich und verpflichtend fest. Dafür gibt es dann einen Beratungsvertrag. Das gilt so lange, bis wir eine neue Abmachung treffen. Oder bis du keine Beratung mehr brauchst. So bleiben wir flexibel, falls sich deine finanzielle Situation ändert.
Du brauchst dich bei mir nicht wegen Geld unter Druck gesetzt fühlen. Du kannst offen über deine finanzielle Lage sprechen. Du musst dich dafür nicht schämen. Wenn du die 60 Euro der Preisspanne nicht bezahlen kannst, kannst du dich trotzdem melden. Ich suche gerne mit dir nach einer Lösung.
Ich vertraue auch darauf, dass du ehrlich und fair mit mir umgehst. Das bedeutet, dass du das solidarische Preissystem nicht ausnutzt. Und dass du mir Bescheid gibst, wenn du (wieder) in der Lage bist mehr Geld zu bezahlen.
Nach dem Termin bekommst du eine Rechnung. Diese Rechnung bezahlst du dann.
Du glaubst, dass dir/euch eine Beratung helfen könnte? Du hast noch mehr Fragen? Schreibe mir gerne eine Nachricht über das Kontaktformular.
Du bist unsicher, ob du dich mit deinem Thema bei mir melden sollst? Allein diese Frage kann ein Zeichen dafür sein, dass Unterstützung gut oder sogar nötig sein könnte. Melde dich gern bei mir, auch wenn du noch unsicher bist.
Das erste Gespräch ist kostenlos und unverbindlich. Danach kannst du in Ruhe überlegen, ob du meine Beratung nutzen möchtest. Ich werde dich nach dem Gespräch nicht von selbst kontaktieren. Du entscheidest, ob du dich wieder meldest. Außer, wir haben etwas anderes abgemacht. Falls du weitere Termine haben möchtest, können wir sie gerne ausmachen. Falls nicht, ist das völlig in Ordnung.